Ein paar Eindruecke von unserer Reise auf die Halbinsel "La Guajira" an der Grenze zu Mexico und dem Ort Minca in der Naehe von St. Martha. Meine Studienfreundin aus Mainz Tatjana hat mich hier besucht und zusammen mit meinen Freunden von hier (Vincent, Dominik, Pilar) haben wir unsere freie halbe Woche hier genutzt. Besonders gut hat mir unsere Reisegruppe gefallen. Wir haben uns sehr gut verstanden und hatten sehr viel Spass zusammen.
Am Dienstag Nachmittag ist Tatjana bei mir angekommen und ich hab ihr ein bisschen Barranquilla und die Uni gezeigt. Am Mittwoch sind wir dann aufgebrochen und haben mal wieder Zwischenstation in der "Brisa Loca" in St. Martha gemacht. Der naechste Tag war wieder ein Reisetag bis wir endlich in Cabo la Vela auf der Halbinsel angekommen sind. Da diese Region Kolumbiens nicht sehr touristisch erschlossen ist, mussten wir in unterschiedlichsten Vehikeln und ueber mehrere Stationen reisen.
St.Marta - Riohacha: kaputter,stinkender Reisebus
Riohacha - Uribia: 6 Leute & 5 Rucksaecke im kleinen Auto auf holpriger Strasse
Uribia - Cabo la Vela: auf der Ladeflaeche eines kleinen Transporters mit vielen Wayuus (indigene Einwohner von la Guajira)
Das war mal wieder ein grosses Abenteuer! Am Strassenrand wurde waehrenddessen die Landschaft immer wuestenartiger und das Klima gleichbleibend warm aber viel trockener.
Auf der Karte sieht man im Westen Barranquilla, dann weiter im Osten St. Martha mit der Sierra Nevada und ganz im Osten ist die Halbinsel la Guajira.
In Cabo la Vela haben wir uns dann 3 Tage lang die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und hatten dabei eine traumhafte Unterkunft. Wir haben alle zusammen unter dem Vorbau einer kleinen Huette ungefaehr 15 Meter vom Wasser entfernt geschlafen. In einer Haengematte mit dem Geraeusch der Wellen einzuschlafen ist wirklich unvorstellbar schoen.
Auf diesem Gefaehrt haben wir die letzte Strecke bis Cabo la Vela hinter uns gebracht. Ganz dicht gedraengt mit den indigenen Einwohnern sassen wir auf der Ladeflaeche und es war cool ein wenig in Kontakt mit ihnen zu kommen. Wir sind am Ende sogar in die Nacht reingefahren und um uns herum wurde alles dunkel.
So sind wir morgens aufgewacht :)
Von Cabo la Vela sind wir dann zurueck nach St. Martha gefahren, um in ein kleines Backpacker-Dorf in den Bergen von St. Martha zu fahren. Dort ist es sehr ruhig und durch das kuehlere Klima kann man sich ein wenig von der Hitze erholen. Am aller besten war allerdings unser hostel dort. Es lag etwas hoeher
in den Bergen in der Mitte des tropischen Waldes. Drumherum konnte man eine vielzahl von Pflanzen und Tieren entdecken, wie zum Beispiel Kolibris. Wirklich erstaunlich kleine Voegel! Es gab wieder Haengematten zum Schlafen und der Ausblick auf St. Martha in der Nacht war total schoen.
Wie ihr seht geht es mir hier gut :) Diese Woche war ich wieder in der Universitaet und mir gefaellt meine Rotation RCP (Reanimation Cardiopulmonar) sehr gut.
Und uberigens: Naechste Woche gibt es auf diesem Blog eine grosse Ueberraschung!
1 Kommentar:
Schön, dass es dir gut geht.
Ich bin gespannt auf die Überraschung. Du bekommst auch bald wieder eine Mail von mir :)
Grüße von der tapferen Palme ;)
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